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27. August 201420:49

1. September - Antikriegstag 2014

am Montag, den 1. September, 18:30 Uhr 

Gewerkschaftshaus München, Ludwig-Koch-Saal,

Schwanthalerstr. 64, 80336 München

Begrüßung

Simone Burger, DGB Kreisverband MünchenR

Referat 1914

Dr. Ludwig Eiber, Archiv der Münchner Arbeiterbewegung

Referat heute

Claudia Haydt, IMI Informationsstelle Militarisierung

Anschließend Diskussion

Moderation:   Almut Hielscher, attac München

Ende der Veranstaltung gegen 21:00 Uhr

Eine Veranstaltung des DGB Kreisverband München, Münchner Friedensbündnis und attac München

Hinweis:
Demo um 17:00 Uhr vom Stachus zum Gewerkschaftshaus unter dem Motto
"75 Jahre, Beginn des 2. Weltkrieges, STOPPT DIE KRIEGSTREIBER".

Siehe mehr unter "Termine".


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7. August 201421:27

Münchner LINKE zum Konflikt um den Gaza-Streifen

Münchner LINKE zum Konflikt um den Gaza-Streifen
DIE LINKE. München appelliert an alle, die dazu beitragen können, die Waffen dauerhaft ruhen zu lassen und eine Verhandlungslösung anzustreben.


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6. August 201421:44

Antikriegs-Aktion zum 1. August

Ein wackeres Häufchen Kriegsgegner und Friedensfreunde trat am 1. August auf dem Stachus in München an, den Lügen und Halbwahrheiten der Mainstream-Presse umfassende Information entgegenzusetzen. Mit kompetenten Redebeiträgen, Musik vom Roten Wecker und gehaltvollem Info-Material gelang ein notwendiges Stück Aufklärung in Zeiten uniformierter Hetze gegen Russland und die Dämonisierung Putins. Es wurde nicht nur von einem ausdauernden "Stammpublikum", sondern auch von zahlreichen interessierten Passanten dankbar angenommen.

Foto: W. Smuda

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1. August 201419:53

Krieg dem Kriege

Heute vor 100 Jahren hat Deutschland Russland den Krieg erklärt. Ein Krieg, der fast 10 Millionen Soldaten das Leben gekostet hat, ein Krieg mit rund 7 Millionen toten Zivilpersonen, ein Krieg, der rund 20 Millionen Verwundete bewirkt und die Invaliden zur Unkenntlichkeit verstümmelt hat. Der Erste Weltkrieg war Ausgangspunkt für den Völkermord an den Armeniern und im weitesten Sinne verantwortlich für den Nahostkonflikt (Hussein-McMahon-Korrespondenz, Sykes-Picot-Abkommen, Balfour-Deklaration), der heute noch so viel Leid verursacht.


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24. Juli 201412:43

Erklärung des Fraktionsvorsitzenden und der Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Gregor Gysi, Katja Kipping und Bernd Riexinger

(1) Der Krieg zwischen Israel und Palästina eskaliert weiter. Angesichts von hunderten Toten ist es dringend notwendig, dass jetzt sofort die Waffen schweigen. Jede/r Tote ist ein Toter zu viel. Dem Sterben muss ein Ende bereitet werden. Die Waffen müssen schweigen. Notwendig ist Deeskalation und ein sofortiger Waffenstillstand. Die deutsche Bundesregierung trägt einseitig das Agieren der israelischen Regierung mit. Wir fordern die Bundesregierung auf, auch auf einen sofortigen Waffenstillstand hinzuwirken.

Unabdingbar sind jetzt: Ein Rückzug der israelischen Armee aus dem Gaza-Streifen, ein Ende des israelischen Beschusses der Menschen in Gaza, ein Ende der Raketenangriffe der Hamas auf Israel. Durch die derzeitige Eskalation werden nur die Hardliner beider Seiten gestärkt. Unter der Eskalation leidet die Zivilbevölkerung. Ein Ausstieg aus der Spirale der Gewalt ist notwendig.

(2) Das Grundsatzprogramm der LINKEN hat zum Nah-Ost-Konflikt folgendes formuliert: „Deutschland hat wegen der beispiellosen Verbrechen der Deutschen an den Jüdinnen und Juden während des deutschen Faschismus eine besondere Verantwortung und muss jeder Art von Antisemitismus, Rassismus, Unterdrückung und Krieg entgegentreten. Insbesondere diese Verantwortung verpflichtet auch uns, für das Existenzrecht Israels einzutreten. Zugleich stehen wir für eine friedliche Beilegung des Nahostkonfliktes im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung und damit die völkerrechtliche Anerkennung eines eigenständigen und lebensfähigen palästinensischen Staates auf der Basis der Resolutionen der Vereinten Nationen.“ Das ist für das politische Handeln jedes Mitgliedes der LINKEN verbindlich. Unsere Bündnispartner sind all jene, die für eine gerechte Friedenslösung eintreten, d.h. für einen eigenständigen und lebensfähigen palästinensischen Staat neben einem Staat Israel in sicheren Grenzen. Und wir unterstützen die Teile der israelischen und palästinensischen Gesellschaft, die in diesem Sinn für einen gerechten Frieden zwischen ihren Völkern eintreten.

(3) Demonstrationen gegen eskalierende Gewalt sind richtig. Gemeinsames Agieren mit Antisemiten, mit Menschen, die „gegen die Juden“ offen oder unterschwellig agitieren und mit Menschen, die das Existenzrecht Israels in Frage stellen, kommt für uns nicht in Frage. Ebenso lehnen wir jede Form der offenen oder unterschwelligen Agitation gegen „die Palästinenser“, „die Araber“ oder „die Muslime“ kategorisch ab. Es ist die Hamas, die Israel mit ihren Raketen beschießt und es ist die israelische Regierung, die die Militäroffensive gestartet hat. Auf beiden Seiten profitieren Hardliner von der Verstetigung des Konflikts. Leidtragende sind stets die Bevölkerungen auf allen beteiligten Seiten. Angriffe auf und Bedrohungen von Menschen, gewalttätiges Agieren auf, vor und nach Demonstrationen werden von der LINKEN weder gebilligt noch akzeptiert. Vertreterinnen und Vertreter der LINKEN haben schon bisher entsprechend agiert und werden dies in Zukunft noch deutlicher tun.

DIE LINKE setzt sich für Deeskalation und Verhandlungen unter allen Konfliktparteien und einen sofortigen Stopp aller Kampfhandlungen ein und fordert die Bundesregierung auf entsprechend zu agieren. Rüstungsexporte in die gesamte Region müssen sofort gestoppt werden.

(cwo)

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