26. November 2011
Rede der Kreisvorsitzenden der Linken-München Lili Dogu-Schlumberger bei der Veranstaltung des DGB am 26.11.2011
Rede der Kreisvorsitzenden der Linken-München Lili Dogu-Schlumberger bei der Veranstaltung des DGB am 26.11.2011
„50 Jahre Anwerbeverträge zwischen Deutschland und der Türkei:
Goldene Hochzeit?“
(rp)
25. November 2011
Am 25. November 2011 fand das diesjährige "Nachdenken über Bayern" statt. Die Veranstaltung behandelte das Thema "Bayerische Amazonen". Der Ortsverein Süd, der die Veranstaltung dieses Jahr ausrichtete, hatte sich anlässlich des Internationalen Frauentags, der sich 2011 zum 100sten mal jährte, für dieses Motto entschieden.
Im leider völlig überfüllten Saal im Sendlinger Wirtshaus stellte die Autorin Michaela Karl in einer spannenden Lesung vier berühmte bayerische Frauen vor, die in gängigen Geschichtsschreibung kaum Erwähnung finden und - auch einigen Anwesenden - nicht bekannt waren:
Die Autorin Lena Christ, die Politikerinnen Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann sowie die Schauspielerin Carola Neher. Jede dieser Frauen war in ihrer Zeit prominent und hat hervorragendes geleistet. Dennoch erinnert man sich ihrer in Bayern kaum.
Zur diesjährigen Tombola hat der Ortsverein Süd einen Spezialpreis, nämlich einen Tanzkurs für Bayerischen Volkstanz für zwei Personen gestiftet. Diesen hat die Autorin Michaela Karl gewonnen. Den ersten Preis, das Buch "Bayerische Amazonen" von Michaela Karl gewann unsere Bezirksrätin Beate Jenkner.
Text: Michaela Siebe
(ö)
23. Juli 2011
Beim zentralen bayerischen Christopher Street Day in München ist es gelungen, DIE LINKE attraktiv zu präsentieren. Unser Wagen war etwas unkonventionell ausgestattet, da uns die Fraktionsbanner nicht zur Verfügung standen, dies tat aber der guten Laune jedoch keinen Abbruch. Verglichen mit den Wagen der anderen Parteien, soll bei uns die ausgelassenste Stimmung geherrscht haben. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Mitglieder der AG queer München und unseres Jugendverbands sowie der befreundeten queeren Organisationen für ihr Mitwirken und ihre Unterstützung.
Das Informationsangebot an unserem Infostand wurde an beiden Tagen gut nachgefragt. Beim Kommunalpolitik-Talk auf der Hauptbühne am Samstag konnte ich Akzente setzen und insbesondere auf das Versagen der FDP im Hinblick auf die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen aufmerksam machen.
Nachdem es der Linken im Jahr 2010 nach vielen Jahren erstmals wieder gelungen ist, eine CSD Demonstration durchzuführen, hat der Augsburger CSD Veranstalter in diesem Jahr die Demonstration ins offizielle Programm übernommen. Dies ist insbesondere das Verdienst des Arbeitskreis queer der Linksjugend ['solid] Augsburg und ihres Sprechers Frederik Hintermayr.
Unserem Ziel, die Feierlichkeiten des Christopher Street Days wieder stärker zu einem Ort der politischen Diskussion zu machen und auf die Widersprüche zwischen Lippenbekenntnissen und politischem Handeln von etablierten Parteien hinzuweisen, sind wir wieder einen Schritt näher gekommen.
Text: Mario Simeunovic
Fotos: Erwin Harbeck
(g)
13. Juli 2011
In München fand vom 13.-17. Juli das "Bildungscamp München" statt. 5 Tage lang wurde auf dem Platz vor der Ludwigs-Maximilians-Universität für bessere Bildung demonstriert und in 21 Workshops Alternativen erörtert.
Auf Einladung des Studierendenverbandes Die Linke.SDS habe ich mit Aktivistinnen und Aktivisten zum Thema: „Die Bologna-Reform – falsche Umsetzung oder falscher Ansatz?" diskutiert. Bei der Bolognareform geht es nämlich weniger um die gut klingenden Ziele wie Mobilität und soziale Durchlässigkeit. Sie ist vielmehr eine weitere Strukturreform, die den neoliberalen Bildungsbegriff der "unternehmerischen Hochschule" im Bildungssystem verankert. Die Umsetzung dieses Grundgedankens führt notwendigerweise zu zunehmender sozialer Ausgrenzung sowie zur Entdemokratisierung der Hochschulen.
Die Besucherinnen und Besucher diskutierten mit mir darüber, wie aus Kritik am Hochschulwesen auch praktische Alternativen entstehen können. Man war sich weitgehend einig, dass Ökonomisierung und Entdemokratisierung nicht alleine auf die Hochschulen beschränkt sind. Diese Prozesse finden im ganzen Bildungssystem, aber auch in der Arbeitswelt danach statt.
Ich bin den Aktivistinnen und Aktivisten dankbar für ihr Engagement. Als Abgeordnete sind wir auf solchen Druck von Unten angewiesen, wenn wir politische Verbesserungen auch gegen die Lobbyverbände der Wirtschaft und der Banken durchsetzen wollen.
Text: Nicole Gohlke
10. Juni 2011

8. Mai 2011
mit Rede von Lili Schlumberger

Am 66. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus fanden eine ganze Reihe von Aktionen in verschiedenen Stadtteilen Münchens statt. Und es gab eine Demonstration, zu der das Münchner Friedensbündnis, die SDAJ, die Jusos, das Bündnis gegen Rassismus und Krieg und DIE LINKE, KV München aufgerufen haben.
Die Bilder zeigen die Auftaktkundgebung am Sendlinger Torplatz, auf der Lili Schlumberger, Kreissprecherin der LINKEN, und ein Vertreter der SDAJ sprachen. Lili Schlumberger ging unter dem Motto "Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!" auf die politischen Weichenstellungen in Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg ein und auf die Aufgaben der Linken und Antifaschisten heute (Rede HIER). Der Vertreter der SDAJ ist selbst einer der Betroffenen der Repressionen gegen Menschen, die in München Nazi-Aufmärsche verhindern wollen.Weitere Bilder sind Impressionen von der Schlusskundgebung am Marienplatz, auf der ein Vertreter der "Karawane" über das Schicksal von Flüchtlingen in Bayern sprach.
Abends gab es dann noch ein Befreiungsfest im EineWeltHaus.
25. April 2011

Beim Ostermarsch in Frankfurt am Main war unser Genosse Magdi Gohary eingeladen, über seine Erfahrungen in Ägypten und die Konsequenzen zu sprechen. HIER seine Rede.
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